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Das war ARTE ROMEIAS

Maximilian Goes und Damian Platten - arte romeias

Abbruchwohnblöcke als Freiraum für Künstler und Kreative

Es braucht so dringend Projekte wie diese „Freiraum für Künstler und Kreative, Freiraum für Jung und Alt gemeinsam“ an einem ungewöhnlichen Ort in einem Abbruchhaus.  Zu bestaunen gab es 36 Wohnungen, sämtliche Fassaden  und einen zauberhaften Hinterhofgarten bestückt mit einer Chillout-Zone, Bühne, Getränkebar, Events und Co. Eine temporäre Galerie mit Installationen auf Decken, Wänden, Böden, Toiletten, Fenstern, Türen, Kellerräumen und  Treppenhäusern. Aufführungen und Ausführungen von Pralka, Silberling und PLAN-B.

Eröffnet wurde das Festival mit einer Ansprache von Axel Nieburg (Geschäftsführer Baugenossenschaft Hegau) und einer literarischen Performance von Jeremias Heppeler. Ein Wortzauber von Jeremias (hier zu lesen) – großes Kino, bitte mehr davon 🙂

Während der 4 Wochen Vorbereitungszeit entstand eine ganz eigene Atmosphäre.
„Ich bin Jana aus Haus Nr.17 und wer bist  Du“? Entspannte Begegnungen und ein
großes WIR-Gefühl zwischen Künstlern und Kreativen jeglicher Herkunft und auch den Teammitgliedern der Baugenossenschaft Hegau und Team Jörg Lillich (Lehrbeauftragter für zeitgenössische Kunst an der Uni Konstanz und Projektleiter der Arte Romeias).

 

Auf einen Blick ARTE ROMEIAS

Eine Reise durch alle Räumlichkeiten an einem Tag war kaum möglich. Viele Besucher kamen tatsächlich noch an einem 2. oder auch 3. Tag zu Besuch. Hier ein kleiner Einblick. Auch ich habe leider nicht alles sehen können.

 

Begegnungen im Abbruchhaus

Tausende Besucher waren in diesen Tagen unterwegs. Eine ganz besondere Begegnung hatte ich in meinen Räumlichkeiten mit Frau Oldach. Sie ist in dieser Wohnung aufgewachsen, hat hier 27 Jahre gelebt und 2002 ihre Mutter verabschiedet. Sie wollte noch einmal ihr früheres zu Hause anschauen und Abschied nehmen.

Frau Oldach, frühere Bewohnerin zu Besuch ©Jana Akyildiz2017 I http://nezzform.de/sichtbar

Frau Oldach, frühere Bewohnerin zu Besuch

Am nächsten Tag besuchte mich Frau ROHMEIER aus Hamburg auf der Suche in der Romeiasstrasse in Singen.

Frau Rohmeier aus Hamburg ©Jana Akyildiz2017 I http://nezzform.de/sichtbar

Frau Rohmeier aus Hamburg

Projekt sichtbar

Ich bin vor dem Einzug aller Kunstschaffenden bereits einige Tage zuvor mit der Kamera im Gebäude unterwegs gewesen. Die Auseinandersetzung hat dann auch bei den Besuchern (jung+alt) in überwältigender Weise stattgefunden. Die Gespräche waren sehr eindrücklich.
Einige Bilder haben sich an der Wand hinzugesellt 😉

 

 

 

 

 

Am letzten Tag der Ausstellung haben sich alle auf den Weg gemacht und die vorherigen 3 Besuchertage nochmals getoppt. 15 Minuten in 18 Sekunden:

 

Auf Wiedersehen!

Abrundend wäre ein gemeinsamer Hock von Künstlern, Kreativen und den Initiatoren wünschenswert gewesen. Nochmal gemeinsam sacken lassen 😉

Zum Abschluss bleibt eine einzigartige Erinnerung an eine gemeinsame bezaubernde Zeit.
„Mehr davon“ wurde von vielen Besuchern geäußert.
Ein gelungenes Festival, das war wohl Kunst für alle 🙂

 

Oh ja, eines muss ich noch loswerden 🙂 Lasst Euch ein!
Wand gesucht für zukünftige Kunst von Astrid Rothmund „Aufbruch“

Astrid Rothmund

Astrid Rothmund „Aufbruch“

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